Fast ein Jahrhundert Tradition. 

Der Basler Box-Club wurde 1924 gegründet – kurz nach der Aufhebung des offiziellen Boxverbots in der Schweiz. 
 
1914 fanden in Basel zum ersten Mal Boxkämpfe statt – in der Mägd. Die Kämpfe wurden von Boxlehrer Borchert veranstaltet, «damit sich das Publikum ein Bild über diesen Sportzweig machen kann».
 
1921 veranstaltete der «Verein für Boxsport und Körperpflege» im Stadtcasino ein internationales Profimeeting. «Die Tatsache, dass der grosse Saal vollständig besetzt war, kennzeichnet den grossen Schritt vorwärts, welchen den Boxsport in unserer Stadt getan hat.» Unter anderem boxten auch Träger berühmter Basler Namen. An diesem denkwürdigen Abend siegte beispielsweise im Auftakt-Amateurkampf «der gut veranlagte Bernoulli (58 kg) über den etwas langsameren Sarasin (62 kg) einwandfrei nach Punkten».
 
Am Aufschwung des Boxsports hatte aber auch der «Marathon Sportclub» erheblichen Anteil. Dessen Profimeetings fanden jeweils im Volkshaus statt – und wurden oft von über tausend Zuschauern besucht. Noch beliebter waren die international stark besetzten Profikämpfe, die vom «Boxingclub» im Küchlintheater veranstaltet wurden. Diese beiden Vereine schlossen sich 1924 zusammen – und es entstand der Boxclub Basel.
Info und Zitate aus : Meier, A. Eugen, Basel Sport, Buchverlag Basler Zeitung 1991